Fremde Länder - Fremde Viren!

Die Urlaubs­saison steht vor der Tür und alle bereiten sich wahr­scheinlich schon durch eifriges Reiseführer­blättern darauf vor. Und zwar nicht nur im Hin­blick auf die Sehens­würdig­keiten, sondern auch auf die Sitten und Ge­bräuche des Urlaubs­landes – man möchte sich ja schließlich nicht durch unan­gemessenes Ver­halten blamieren.

Doch bei der Urlaubs­vorbereitung sollte auch an potenzielle Krank­heiten gedacht werden, beispiels­weise hervor­gerufen durch „fremde“ Erkältungs­viren, die das Immun­system noch nicht kennt.

Erkältet im Auslandsurlaub?

1. Europäische Krankenversicherungs­karte einpacken!

Diese Karte hat den Auslands­krankenschein ersetzt. Bei den Versicherungs­karten ist sie bereits integriert. Sie gilt für die ambulante und stationäre Notfallbe­handlung in allen EU-Staaten und einigen anderen Ländern.

2. Kassenpatienten sollten sich nicht "privat" behandeln lassen!

Es sollte schon vor der Be­handlung klar­gestellt werden, dass man als Kassen­patient nicht „privat“ be­handelt werden möchte. Außer­dem muss vorab geklärt werden, ob die euro­päische Kranken­versicherungs­karte gilt. An­sonsten könnten hohe Kosten anfallen, die die deutsche Kasse nicht über­nimmt. Auch wichtig: darauf achten, dass die Abrech­nung detailliert alle Kosten auflistet.

3. Auslands-Reisekranken­versicherung abschließen!

Wir empfehlen, diese Versicherung nicht nur für das außereuropäische Ausland, sondern auch für das EU-Gebiet abzuschließen. Denn sie kostet kein Vermögen, bietet umfassenden Schutz, und man kann durch den Abschluss eine Menge Stress, Ärger und Unkosten vermeiden.