Grippe oder Erkältung – so unterscheiden sie sich

Erkältung behandeln

Aktuell wird das gesamte Bundesgebiet von einer Grippewelle erfasst und Schätzungen zufolge kann das noch 3-4 Monate so bleiben. Neu ist, dass auch vermehrt jüngere Erwachsene betroffen sind.

Ein Erkältungsvirus ist mit Statistiken abgebildet. Denn 95% aller Erkältungen sind Viral bedingt und nur 5% Bakteriell.© Schaper_Bruemmer
An welchen Symptomen erkennt man ob es sich um eine Grippe oder eine Erkältung handelt.

Aber woran erkenne ich, ob mich eine Grippe (Influenza) oder „nur“ eine Erkältung erwischt hat?

Nicht ganz einfach, da sich die Symptome (wie zum Beispiel Kopf- und Gliederschmerzen, Husten, Heiserkeit und Schnupfen) durchaus ähneln. Hier die wichtigsten Unterschiede, die man selbst erkennen kann:

  1. Grippe: bricht plötzlich aus / Erkältung: kommt eher schleichend.
  2. Grippe: hohes Fieber bis zu 41 Grad / Erkältung: lediglich leichtes Fieber (wenn überhaupt)
  3. Grippe: Symptome dauern bis zu einer Woche an / Erkältung: eine Besserung tritt zumeist bereits nach 1-2 Tagen im Bett ein

Einfacher Schutz vor Grippe

Da die Ansteckung bei einer Grippe ausschließlich über den Influenza-Virus erfolgt, ist seitens Experten während der Grippewelle häufigeres und gründliches Händewaschen das Gebot der Stunde. Zusätzlich kann natürlich auch eine Schutzimpfung sinnvoll sein.

Erkältung kurieren

 

Auslöser eines grippalen Infekts sind in aller Regel Viren, meistens Rhino-, Corona-, Adeno- oder Respiratory-Syncytial-Viren. Sie bahnen sich den Weg über die Atemwege bis zu den Schleimhäuten in Nase, Hals, Rachen und Bronchien. Haben sie sich dort erst einmal eingenistet, lösen sie vor Ort eine Entzündung aus.

Bei den ersten Anzeichen einer Erkältung, auch grippaler Infekt genannt, gilt es, die körpereigene Abwehr zu stärken. Bekannt für Ihre immunstimulierende Wirkung sind die Heilpflanzen Färberhülse, Lebensbaum und Sonnenhut.

Sie wissen jetzt Bescheid? Dann machen Sie unseren Erkältungswissenstest!