Nordic Walking – so kommen Sie fit durch die Winterzeit

Noch vor wenigen Jahren müde belächelt, gilt das „Gehen auf nordische Art“ heute als eine der gesündesten Sportarten überhaupt.

Die Vorteile: Viel frische Luft und Gelenk schonende Bewegungen, die den Kreislauf in Schwung bringen. Nordic Walking kurbelt auf diese Weise sanft das Immunsystem an und stärkt so die körpereigenen Abwehrkräfte. Ein idealer Sport also, um Erkältungen vorzubeugen.

Weiterer Pluspunkt: Was ursprünglich mal als Sommertraining für Skilangläufer gedacht war, ist heute für Jedermann gut geeignet, egal ob Alt oder Jung, Mann oder Frau, Einsteiger oder Leistungssportler. Bei kaum einer anderen Sportart ist die Intensität so individuell anpassbar wie beim Nordic Walking.

Außerdem ist das „Gehen am Stock“ ein echtes Ganzkörpertraining: Beim Walken befinden sich über 600 Muskeln in ständiger Bewegung, was einem Anteil von ca. 90 Prozent aller Muskeln entspricht – ein idealer Fitmacher also.Bevor es losgeht, ist eine kurze Aufwärmphase sinnvoll. Aufwärmen ist wichtig, um den Körper auf das anschließende Nordic Walking-Training vorzubereiten und Verletzungen vorzubeugen. Es regt die Durchblutung der Muskeln an und macht sie so elastischer und belastbarer.

Nordic Walking – fit mit zwei Stöcken

Die Grundtechnik  ist schnell erlernbar, denn sie nutzt den natürlichen Diagonalschritt mit pendelnden Armen. Beim Schritt mit dem linken Fuß schwingt der rechte Arm nach vorn. Der rechte Stock hat dann Bodenberührung, wenn die linke Ferse aufsetzt – und umgekehrt.

Beim Nordic Walking kommt es aber vor allem auf die Feinheiten der Technik an: So ist es beispiels­weise wichtig, beim Aufsetzen des Fußes eine vollständige Abroll­bewegung von der Ferse bis zur Fußspitze auszuführen. Der Ober­körper sollte leicht nach vorn gebeugt sein. Zu beachten ist außerdem, dass keine zu langen Schritte gemacht werden, denn das belastet Knie, Hüfte und Rücken unnötig.

Auch die richtige Hand­habung der Stöcke will gelernt sein: Sie sollten immer schräg nach hinten zeigen und so dicht wie möglich am Körper gehalten werden. Damit die Technik stimmt, ist es für Einsteiger ratsam, zunächst einen Kurs unter erfahrener Leitung zu belegen.

Die besten Ergebnisse für Ihren Körper und zur Stärkung des Immunsystems erzielen Sie übrigens durch regelmäßiges Training, z. B. dreimal 30 Minuten pro Woche.