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Rezept: Goldene Milch

Im Herbst und Winter stärke ich mein Immunsystem gerne mit einer Golden Milk. Dieses Getränk wärmt von innen und enthält reichlich Vitalstoffe. Und sie ist ein schönes Beispiel dafür, wie lecker gesunde und heilsame Nahrung sein kann.

Eine Tasse mit goldener Milch und drum herum Kurkuma.© Rimma Bondarenko / Shutterstock

Golden Milk - Zutaten

300 ml Pflanzenmilch (am besten selbst hergestellt)

1 cm frischer Ingwer

1/2 TL gemahlener Kurkuma (oder frisch gerieben)

1/2 TL Zimt

einige Umdrehungen aus der Pfeffermühle

1 TL Honig oder

1 TL Ahornsirup (für die vegane Variante)

 

Die Pflanzenmilch in einem Topf erhitzen (nicht kochen!). Den Ingwer schälen und fein reiben. Mit den Gewürzen in die Pflanzenmilch geben und gut umrühren.

Einige Minuten ziehen lassen.

Wer mag, kann das Ganze anschließend mit dem Stabmixer gut durchmixen. Das ergibt dann noch einen super gemütlichen Schaum.

 

Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Ausprobieren! Bleiben Sie gesund!

 

Ihre Eva Ehehalt

(Eva ist Ernährungsberaterin, Autorin und Bloggerin. Auf Ihrer Seite findet Ihr viele tolle Tipps und Rezepte: www.leckervital.com)

 

Was Sie noch für ein starkes Immunsystem tun können, verraten wir Ihnen hier.

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Medizin muss nicht bitter sein - jetzt im Herbst das Immunsystem stärken

„Eure Nahrungsmittel sollen eure Heilmittel, und eure Heilmittel sollen eure Nahrungsmittel sein.  (Hippokrates)

Jetzt ist der Sommer wohl endgültig vorbei. In der Natur stehen alle Zeichen auf „Herbst“. Die Tage sind nun wieder deutlich kürzer und die Nächte merklich kälter. Vor allem, wenn die Sonne nicht scheint, spüren wir schon den nahenden Herbst. Dieser hat leider neben niedrigeren Temperaturen häufig auch eine Erkältung für uns im Gepäck. Das ist in Zeiten von Corona ganz besonders ärgerlich. Kann doch jedes kleine Anzeichen einer Erkältung bedeuten, dass wir uns selbst isolieren müssen, bis wir Klarheit haben, ob es wirklich nur eine harmlose Erkältung ist. Aber wir können einiges tun, um unser Immunsystem jetzt zu stärken und so gesund und fit durch den Herbst zu kommen.

Eine Familie mit Kindern auf einem herbstlichen Feld.© Evgeny Atamanenko / Shutterstock

Dieses Jahr sind wir sehr spät aus unserem Südtirol-Urlaub zurück gekommen. Baden-Württemberg war bei den Sommerferien das Schlusslicht. Das haben wir voll und ganz ausgenutzt und unseren Wanderurlaub in den September gelegt. Nun sind wir wieder zu Hause, und der Alltag hat uns wieder. Es fühlt sich ein bisschen so an, als wären wir in eine andere Welt zurück gekehrt. Und das liegt nicht nur daran, dass wir während der Ferienzeit losgefahren sind und nun direkt im betriebsamen Alltag gelandet sind. Auch die Natur hat sich sichtlich und spürbar verändert.

Während unserer zweiwöchigen Abwesenheit hat es sich der Herbst in Deutschland bequem gemacht. Die Tage sind kürzer, die Nächte kälter, und die ersten Blätter fallen von den Bäumen. Zwar war es bei unserer Rückkehr Mitte September noch richtig sommerlich warm, aber nun können wir unsere kurzen Hosen getrost ganz nach hinten in den Schrank packen. Wir werden sie wohl nicht mehr so schnell brauchen. Dafür können wir unsere Jacken wieder ganz nach vorne hängen. Auch tagsüber geht man jetzt am besten nicht ohne aus dem Haus.

Mit dem Herbst beginnt die Erkältungszeit

Gerade jetzt bekommen viele von uns eine Erkältung. Vielleicht sind wir abends zu lange auf der Terrasse gesessen und haben die herbstliche Kühle einfach ignoriert, oder wir sind mit zu leichter Kleidung ins Büro und haben den ganzen Tag gefroren. Vielleicht war unser Immunsystem auch einfach geschwächt und wir haben uns bei einem Kollegen oder einer Freundin angesteckt. Erkältungen werden schließlich von Viren verursacht, die gerade in der kälteren Jahreszeit gerne weiter gegeben werden.

In normalen Zeiten macht uns das in der Regel nicht viel aus. Schließlich sind wir das ja so gewöhnt. Die meisten von uns erkälten sich gerade im Herbst und Winter nicht nur einmal. Das ist zwar lästig und viele Mitmenschen leiden wirklich sehr unter ihrer verstopften und tropfenden Nase. Aber wir wissen ja auch, dass eine Erkältung normalerweise absolut harmlos ist und nach ein bis zwei Wochen wieder verschwindet. Aber, was ist in Zeiten von Corona schon normal? Heutzutage schwingt bei jedem kleinen Anzeichen einer Erkältung die Sorge mit, dass wir uns vielleicht mit Corona infiziert haben. Wenn ich mir dann noch bewusst mache, dass Kinder in der Regel noch viel häufiger krank werden, wird mir schon ein wenig bange.

Für ein starkes Immunsystem

Auf eines habe ich wirklich überhaupt keine Lust: Dass unsere ganze Familie alle paar Wochen zu Hause fest sitzt, weil einer von uns erkältet ist und wir nicht wissen, ob es „das Virus“ ist. Deshalb habe ich mir fest vorgenommen, alles dafür zu tun, dass mein Immunsystem - und das meiner Lieben - fit ist und wir möglichst unbeschadet durch die kalte Jahreszeit kommen. Aber können wir unser Immunsystem wirklich aktiv stärken, oder sind wir den Viren und Bakterien mehr oder weniger wehrlos ausgeliefert?

Hippokrates hat es auf den Punkt gebracht. Alles, was wir zu uns nehmen, kann für uns ein Heilmittel sein. Und dabei muss es sich nicht um Heilpflanzen im eigentlichen Sinne handeln. Jegliche Nahrung, die wir zu uns nehmen, kann uns mit den Nährstoffen versorgen, die wir gerade brauchen, um unsere Abwehrkräfte zu stärken, und so einen wichtigen Beitrag zu unserer Gesundheit leisten. Sie kann aber auch genau das Gegenteil bewirken. Denn wenn wir uns falsch ernähren, können Lebensmittel unser Immunsystem und somit unsere Gesundheit spürbar schwächen.

Unser Immunsystem ist schlau

Um das verstehen zu können, müssen wir einen kurzen Blick darauf werfen, wie unser Immunsystem eigentlich funktioniert. Unser Immunsystem ist rund um die Uhr im Einsatz. Unermüdlich bekämpft es alle Eindringlinge wie zum Beispiel Viren und Bakterien, die für uns schädlich sein könnten. Dabei ist unser Immunsystem kein Organ oder Körperteil, sondern das Ergebnis einer vorbildlichen Teamarbeit. So halten zum Beispiel unsere Schleimhäute Viren und Bakterien auf, unser Knochenmark produziert Immunzellen, und die guten Bakterien im Darm halten Erreger und Eindringlinge in Schach.

Damit dieses Zusammenspiel reibungslos funktionieren kann, benötigen wir ausreichend Vitalstoffe, also Vitamine, Mineralstoffe und sekundäre Pflanzenstoffe. Unser Darm braucht außerdem ausreichend Ballaststoffe, damit unsere guten Bakterien ausreichend „Futter“ haben. Es ist längst noch nicht vollständig bekannt, welche Vitalstoffe an diesen Prozessen beteiligt sind und wie sie genau wirken. Aber in zahlreichen wissenschaftlichen Studien wurde bereits gezeigt, wie gesunde Lebensmittel unser Immunsystem stärken. Hier einige Beispiele:

- Kreuzblütler (Brokkoli, Blumenkohl, Rucola, Senf etc.) können Immunzellen aktivieren

  • Obst und Gemüse können Gifte blockieren
  • Beeren und Kardamom können die Aktivität von Killerzellen steigern
  • Knoblauch kann Bakterien abtöten
  • Das in Brokkoli enthaltene Sulforaphan steigert signifikant die Aktivität der natürlichen Killerzellen und unterstützt das Immunsystem bei der Bildung von Antikörpern
  • Kurkuma wirkt anti-entzündlich und krebshemmend
  • Präbiotika und Probiotika verbessern die Darmflora und somit das Immunsystem insgesamt
  • Vitamin C stärkt das Immunsystem und beschleunigt sämtliche Abwehrreaktionen
  • Zink hat entzündungshemmende und antibakterielle Eigenschaften und kann die Dauer eines Infekts verkürzen
  • Selen regt die Aktivität unserer Killerzellen an

Lebensmittel für unser Immunsystem

Wenn wir uns richtig ernähren, stärken wir also mit der Nahrungsaufnahme gleichzeitig unser Immunsystem. Für den ein oder anderen klingt das jetzt wahrscheinlich viel zu kompliziert, sich mit all diesen Prozessen auseinander zu setzen. Aber die gute Nachricht lautet: Das müssen wir auch nicht. Es reicht vollkommen aus, wenn wir darauf achten, uns möglichst vollwertig und pflanzenbasiert zu ernähren. Dann bekommt unser Körper alles, was er für starke Abwehrkräfte benötigt. Ganz konkret bedeutet das, möglichst viel:

  • frisches Gemüse,
  • frisches Obst,
  • Hülsenfrüchte,
  • Vollkornprodukte,
  • Nüsse und Samen,
  • gesunde Fette und
  • Pilze

zu essen. Wenn wir dann noch darauf achten, uns abwechslungsreich, regional und saisonal und möglichst in Bio-Qualität zu ernähren, haben wir schon sehr viel für unser Immunsystem getan, ohne dass wir wissen müssen, wie dieses genau funktioniert. Außerdem schmeckt es auch richtig lecker, wenn wir uns jeden Tag Zeit nehmen, aus diesen Zutaten mit viel Liebe etwas zu kochen.

Hilfe bei Erkältungen

Mit einer gesunden Ernährung versorgen wir unseren Körper also mit allem, was er braucht, um gesund zu bleiben. Wenn uns nun dennoch eine Erkältung erwischt oder wir spüren, dass eine Erkältung im Anmarsch ist, können wir unseren Körper - ganz im Sinne von Hippokrates - mit den richtigen Lebensmitteln aktiv unterstützen, damit er schnell wieder gesund wird. Wenn wir krank sind, kommt es darauf an, dass wir unseren Körper nicht mit schwerer Kost belasten, sondern ihm alle Vitalstoffe zur Verfügung stellen, die er braucht, um die Viren beziehungsweise Bakterien erfolgreich zu bekämpfen. Frisches Obst und Gemüse sind hier die beste Wahl.

Eine selbst gekochte Gemüsebrühe ist beispielsweise hervorragend geeignet, wenn wir gegen eine Erkältung kämpfen. Einfach Gemüse klein schnippeln (beispielsweise Karotten, Paprika, Sellerie, Zwiebeln, Knoblauch…), Wasser hinzufügen und so lange köcheln lassen, bis das Gemüse weich ist. Dann einfach mit einem Pürierstab zerkleinern. So bleiben die Ballaststoffe als Nahrung für unsere Darmbakterien enthalten. Wenn wir diese Suppe mit Kurkuma und etwas frisch gemahlenem Pfeffer würzen, wird der positive Effekt durch die im Kurkuma enthaltenen sekundären Pflanzenstoffe noch einmal verstärkt.

Ihre Eva Ehehalt

(Eva ist Ernährungsberaterin, Autorin und Bloggerin. Auf Ihrer Seite findet Ihr viele tolle Tipps und Rezepte: www.leckervital.com)

 

Ein Rezept für Goldene Milch finden Sie hier.

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Raus aus der Zuckerfalle - für ein starkes Immunsystem

Ob es sich nun um Massentierhaltung, Umweltverschmutzung oder die immer weiter auseinander klaffende Schere zwischen Arm und Reich handelt: Das Corona-Virus scheint immer wieder den Finger in unsere offenen Wunden zu legen. Das betrifft auch unsere Ernährung. Viele haben während der Krise mehr oder weniger stark zugenommen. Gleichzeitig freut sich die Lebensmittelindustrie, dass der Konsum von Süßigkeiten während der Krise deutlich angestiegen ist.

Frau lehnt Zucker ab und bevorzugt einen Apfel.© Pormezz / Shutterstock

Dabei war unser Zuckerkonsum bereits vor der Krise viel zu hoch. Und dies hat nicht nur Auswirkungen auf unser optisches Erscheinungsbild. Auch unser Immunsystem leidet unter unserem Hang zum Süßen. Als Folge davon werden wir nicht nur immer dicker, sondern auch immer kränker. Doch wie schafft man den Schritt aus der Zuckerfalle?  

Mein Sohn kommt verschwitzt nach Hause. Er war mit ein paar Kumpels auf dem Bolzplatz. Er ist noch nicht ganz in der Wohnung, als es aus ihm heraus platzt: „Stell dir vor, Mama, ich habe die Sonja beim Fußballspielen getroffen.“ Ich schaue ihn fragend an. Wer ist denn bitte schön Sonja? „Du weißt schon, das Mädchen, das vor der Corona-Krise manchmal mit uns gekickt hat.“ Das ist zwar schon einige Monate her, aber jetzt fällt es mir wieder ein. Schließlich ist es eher ungewöhnlich, dass ein Mädchen mit den Jungs kickt. „Stell dir vor, die ist richtig dick geworden!“, schließt mein Sohn seinen kurzen Bericht ab. Es ist ihm deutlich anzusehen, dass er darüber regelrecht entsetzt ist.

Und auch ich bin schockiert. Ich habe das Mädchen vor der Corona-Krise kurz kennen gelernt, als ich meinen Sohn vom Bolzplatz abgeholt habe. Sonja ist ein hübsches, 12-Jähriges Mädchen mit einer beeindruckenden roten Mähne. Und ich habe sie rank und schlank in Erinnerung - ohne irgendwelche Fettpolster oder auch nur Pölsterchen. „Oh je, wie konnte denn das passieren?“, rutscht es mir heraus. Die Frage ist nicht gerade schlau. Weiß ich als Ernährungsberaterin doch nur zu gut, was zu überschüssigen Pfunden auf den Rippen führt. Am Ende des Tages liegt es fast immer an der falschen Ernährung in Kombination mit zu wenig Bewegung.

Zucker ist allgegenwärtig

Aber gerade bei Kindern bin ich dennoch immer wieder schockiert, wenn diese plötzlich sichtbar zunehmen. Menschen, die bereits im Kindesalter stark übergewichtig sind, müssen meist ihr Leben lang gegen die überschüssigen Kilos und die daraus resultierenden Zivilisationskrankheiten kämpfen. Außerdem leiden Kinder in der Regel auch psychisch sehr unter ihrem Übergewicht. Mein Sohn bestätigt dann auch sogleich, dass die fatale Kombination aus wenig Bewegung und zu vielen Süßigkeiten Ursache für die Gewichtszunahme war. „Ach, weißt du, die Sonja hat ja immer viel Süßes gegessen. Die hat uns doch auch immer was mitgebracht. Und während der Krise war sie eben viel zu Hause und hat gezockt (zocken = Jugendsprache für „ein Computerspiel spielen“) und ist kaum noch rausgegangen.“

Zucker hat sich in den letzten Jahrzehnten zu einer regelrechten Geißel der Menschheit entwickelt. Zucker und zuckerhaltige Produkte sind allgegenwärtig. Leider denken viele immer noch, dass es ausreicht, sich viel zu bewegen, um den negativen Folgen des Zuckerkonsums zu entgehen. Aber das ist leider nicht der Fall. Zucker macht uns nicht nur dick, sondern auch krank. Und dazu müssen wir nicht einmal dick sein. Man kann es auch anders ausdrücken: Übergewicht ist nur eines von vielen Symptomen, die durch hohen Zuckerkonsum verursacht werden.

Zucker schwächt unser Immunsystem 

Vielen ist bewusst, dass Zucker zu Zivilisationskrankheiten wie Diabetes oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen führen kann. Weniger bekannt ist aber, dass Zucker auch unser Immunsystem schwächt. Die Corona-Krise hat uns eindrücklich gezeigt, wie wichtig ein gut funktionierendes Immunsystem für uns ist. Manche Menschen, die am Corona-Virus erkrankt sind, sind mit leichten oder sogar gar keinen Symptomen davon gekommen. Andere wiederum, die bereits Vorerkrankungen wie Diabetes oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen hatten, mussten dagegen mit sehr schweren Symptomen kämpfen. Ob wir krank werden beziehungsweise wie wir mit einer Infektion zurecht kommen, hängt dabei maßgeblich vom Zustand unseres Immunsystems ab.

Und Zucker schadet unserem Immunsystem. Zum einen liegt das daran, dass Zucker keinerlei Vitamine und Mineralstoffe enthält. Diese braucht unser Körper aber, um den Zucker in Energie umzuwandeln. Das heißt, unser Körper muss auf unsere Vitamin- und Mineralstoffdepots zurückgreifen, um diesen verarbeiten zu können. Allerdings braucht auch unser Immunsystem diese Vitalstoffe dringend. Als Folge dessen fehlen durch einen hohen Zuckerkonsum unserem Immunsystem wichtige Stoffe, die es dringend benötigt, um einwandfrei zu funktionieren.

Zucker schadet unserer Darmflora 

Hinzu kommt, dass der weitaus größte Teil unserer Immunzellen in unserem Darm sitzt. 70 bis 80 % aller Zellen, die Antikörper produzieren, befinden sich in unserer Darmschleimhaut. Aber unser Darm enthält nicht nur wichtige Immunzellen, sondern auch jede Menge Bakterien. Sind die richtigen Bakterien in ausreichender Zahl vorhanden, geht es uns gut. Denn die guten Bakterien halten die schlechten in Schach und sorgen so dafür, dass wir fit und gesund sind.

Das tun sie allerdings nur, solange wir gut mit ihnen umgehen. Wir müssen sie pflegen und hegen, und vor allem müssen wir ihnen das richtige Futter geben. Und dieses besteht - manche mögen das sicherlich bedauern - nicht aus Gummibärchen und Schokolade. Im Gegenteil. Zucker sorgt im Darm für ein ungünstiges Milieu, in dem leider gerade die Bakterien hervorragend gedeihen, die uns schaden. Die guten Bakterien in unserem Darm brauchen dagegen viele Ballaststoffe, die in Gemüse, Obst, Vollkorngetreide und Nüssen reichlich enthalten sind.

Der Weg aus der Zuckerfalle

Deshalb sollten wir möglichst wenig Zucker zu uns nehmen. Das ist jedoch für viele einfacher gesagt als getan. Wenn man erst einmal in der Zuckerfalle sitzt, ist es schwer, aus dieser wieder herauszukommen. Schließlich ist Zucker nicht nur ungesund, er macht uns auch noch regelrecht süchtig. Einen hohen Zuckerkonsum schlagartig zu reduzieren beziehungsweise von heute auf morgen ganz auf diesen zu verzichten, ist deshalb wirklich schwierig. Häufig ist es hilfreich, den Zucker langsam „auszuschleichen“, also Stück für Stück zu reduzieren. Das kann zum Beispiel gelingen, indem man den ersten Zucker des Tages möglichst spät zu sich nimmt. Auch sollten wir unbedingt auf versteckte Zucker in Lebensmitteln achten. Denn sobald wir Süßes zu uns nehmen, verlangt unser Körper nach mehr.

Für viele ist es auch hilfreich, auf Obst zurückzugreifen, sobald das Verlangen nach Süßem kommt. Obst enthält zwar auch Zucker, allerdings gleichzeitig viele wertvolle Vitalstoffe, die unser Körper braucht, um diesen richtig zu verarbeiten. Zusätzlich bringen die Vitamine, Mineralstoffe und sekundären Pflanzenstoffe, die in Obst enthalten sind, unser Immunsystem so richtig auf Vordermann. So kann zum Beispiel Zink die Dauer eines Infekts verkürzen. Und Vitamin C unterstützt unser Immunsystem tatkräftig bei der Abwehr von Bakterien und Viren.

Unser Körper dankt es uns

Zum Süßen kann man auf Honig oder Trockenfrüchte zurück greifen. Bei diesen Produkten handelt es sich um Naturprodukte, die neben dem natürlichen Zucker auch noch zahlreiche Vitalstoffe enthalten. Allerdings sollte man auch mit diesen Süßungsmitteln sparsam umgehen, um sich langsam vom süßen Geschmack zu entwöhnen. Vielen ist Obst oder ein mit wenig Honig gesüßtes Joghurt zu Beginn vielleicht nicht süß genug. Aber wenn man erst einmal eine Zeitlang auf Zucker verzichtet hat, gewöhnen sich die Geschmacksknospen auch daran. Und plötzlich schmeckt dann ganz normale Vollmilch-Schokolade viel zu süß.

Wenn wir auf Zucker verzichten oder zumindest unseren Konsum stark reduzieren, wird uns unser Körper dafür belohnen. Wir werden nicht nur besser aussehen, sondern uns auch einfach viel gesünder und fitter fühlen. Gleichzeitig ist unser Immunsystem stärker, auch wenn wir das nicht sehen. Und sicher werden wir auch das eine oder andere Pfund abnehmen, was sich wiederum insgesamt positiv auf unseren Gesundheitszustand auswirkt. Der Verzicht lohnt sich also, auch wenn der Anfang wirklich hart ist.

Kinder sind schlau

Aber zurück zum Bolzplatz. Mein Sohn berichtet, dass Sonja wohl sehr traurig über ihre Gewichtszunahme ist. Leider bekommt sie zu Hause nicht wirklich Unterstützung beim Thema gesunde Ernährung. Allerdings hat sie eine Freundin, die ihr jetzt dabei hilft, weniger Süßigkeiten zu essen. Die beiden haben wohl ein Punktesystem vereinbart. Für jede Mahlzeit, zu der man keine Süßis zu sich nimmt, zahlt man auf ein virtuelles Konto ein. Wer am Ende des Monats die meisten Punkte aufweist, hat gewonnen und darf sich von der anderen etwas wünschen.

Wie schlau Kinder doch sind! Da können wir Erwachsene uns eine Scheibe abschneiden. So ein Punktesystem funktioniert vielleicht auch für uns Großen. Warum nicht mit dem Partner, der besten Freundin oder dem eigenen Kind ein Zuckerfrei-Konto eröffnen und gemeinsam dafür kämpfen, möglichst viel darauf einzuzahlen? Unser Körper wird es uns danken und uns unsere Mühe mit Zins und Zinseszins in Form von Gesundheit, Glück und einem starken Immunsystem reichlich zurückbezahlen.

Ihre Eva Ehehalt

 

(Eva ist Ernährungsberaterin, Autorin und Bloggerin. Auf Ihrer Seite findet Ihr viele tolle Tipps und Rezepte: www.leckervital.com)

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„Natürliche Antibiotika“ aus der Küche

Wappnen Sie sich mit voller Pflanzen-Power! Ohne die typischen Begleiterscheinungen chemischer Substanzen können natürliche Antibiotika Bakterien hemmen sowie Krankheitserreger abtöten.

Natürliche Antibiotika aus der Küche um Bakterien zu hemmen.© Pixel-Shot / Shutterstock

Das Beste vorne weg: in unserem Garten, auf dem Balkon oder im Supermarkt sind zahlreichen antibiotisch wirkenden Lebensmittel zu finden. Natürliche Antibiotika haben einen antibakteriellen Effekt, können also gegen Keime wirken und krankmachende Bakterien abtöten. Und das ohne die typischen Nebenwirkungen herkömmlicher chemischen Medikamente und oft auch ohne Resistenzen zu verursachen. Die heilenden Wirkstoffe können akut eingesetzt Schmerzen lindern, Schleim lösen, Entzündungen hemmen oder Darmbeschwerden mindern. Aber auch vorbeugend können wir, durch eine gesunde Ernährung, unser Immunsystem unterstützen und uns so gut wie möglich vor Erkältungen sowie Infekten schützen. Ein toller Nebeneffekt, viele unserer Zellen danken es uns und man sieht uns eine vitaminreiche Ernährung auch an - du bist, was du isst.

Diese Lebensmittel zählen zu den natürlichen Antibiotika

Honig

Das beliebte Süßungsmittel ist das wohl bekannteste Antibiotikum aus der Natur. Enthalten sind zahlreiche Stoffe die uns bei Halsschmerzen, Heiserkeit, bei Entzündungen und kleine Wunden helfen können. Durch verschiedene Enzyme, Milchsäurebakterien und Flavonoide ist Honig eine wirksame Arznei. Zum Beispiel wird durch das Enzym Glukoseoxydase im Honig der enthaltene Zucker mit Sauerstoff u.a. zu minimalen Mengen Wasserstoffperoxid umgewandelt und dieser bekommt so eine desinfizierende Wirkung. Die Heilkraft wird durch den Zucker noch verstärkt, da er Wasser als Lebensgrundlage von Bakterien und Keimen entzieht. Insbesondere dem neuseeländische Manuka-Honig werden zahlreiche Heilwirkungen nachgesagt. Übrigens: Wenn Sie Ihren Tee mit Honig süßen, sollte er eine Temperatur von unter 40 Grad haben, sonst geht die Wirkung verloren.

Tipp: Für ein wirkungsvolles Natur-Antibiotikum ist die Kombination aus Honig und Kurkuma empfehlenswert. Verrühren Sie dafür 1 EL Kurkumapulver mit 100 Gramm Honig und nehmen von der Mixtur zwei- bis dreimal täglich einen Teelöffel ein.

Knoblauch und Zwiebeln

Diese beiden würzigen Zutaten sind echte Bakterienkiller. Besonders die Knoblauchzehen werden durch die, aus ihrem Inhaltsstoff Alliin entstehende, Schwefelverbindung Allicin als natürliches Antibiotikum bezeichnet. Diese Verbindung weißt antibakterielle Eigenschaften auf und greifen krankmachende Keime, Pilze und Bakterien an. Ein weiterer Pluspunkt: Die im Knoblauch vorhandenen ätherischen Öle fördern die Verdauung, tuen dem Darm gut und verschonen dabei die guten Darmbakterien. Auch Zwiebeln hemmen mit ihrem ätherischen Öl, schwefelhaltigen Verbindungen und Flavonoiden wie Quercetin schädliche Bakterien und bekämpfen Krankheitserreger. In der Naturheilkunde sind beide Gemüsearten zum Lindern von Husten, Verdauungsbeschwerden aber auch Entzündungen aller Art bekannt.

Tipp: Bereiten Sie täglich Ihre Speisen mit Knoblauch und Zwiebeln zu. Der intensive Geruch kann durch das Kauen von Petersilien- oder Minzeblättern gemindert werden.

Kräuter

Kräuter wie zum Beispiel Salbei, Thymian oder Minze schmecken nicht nur lecker im Essen sondern gelten auch als Naturheilmittel. Die enthaltenen ätherischen Öle, Gerb- und Bitterstoffe der meisten Kräuter besitzen antibakterielle, entzündungshemmende, schleim- oder krampflösende Wirkungen. Bei Halsschmerzen, Husten und Magenproblemen wirkt ein Tee mit Honig wohltuend.

Tipp: Die geballte Pflanzenkraft schmeckt richtig gut in einem würzigen Kräuter-Pesto am besten kombiniert mit ordentlich Knoblauch und gutem Olivenöl.

Gewürze

Gewürze haben es in sich: Insbesondere die Scharfstoffe in Ingwer, Chili oder Senf besitzen keimabtötende und aktivierenden Effekte auf den Körper. Auch Nelke, Zimt und Kurkuma können antibakteriell und antientzündlich wirken sowie Schmerzen lindern. So wird Nelke gerne bei Zahnschmerzen eingesetzt oder Zimt bei Verdauungsproblemen. Bei dem ersten Kratzen im Hals kann Ingwer Abhilfe schaffen und durch das in seinem ätherischen Öl u.a. enthaltene Gingeröl seine entzündungshemmende Wirkung entfalten. Auch andere scharfe Gewürze wie Senf, Chili, Meerrettich oder Pfeffer heizen richtig ein und regen den Stoffwechsel an.

Tipp: Bereiten Sie sich einen Sud oder eine Gewürzpaste aus den Gewürzen zu und verwenden Sie die aromatische Mischung beim Kochen verschiedener Speisen.

 

Übrigens: Heilkräuter und antibiotisch wirkende Lebensmittel ersetzen jedoch keine herkömmlichen Arzneimittel bei schweren oder chronischen Erkrankungen. Wer länger krank ist oder sich die Beschwerden nicht verbessern, sollte unbedingt einen Arzt aufsuchen.

 

Auf meinem Blog www.uloopmagazin.de finden Sie zahlreiche Rezepte mit natürlichen Antibiotika.

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Phänomen Sommergrippe - Schwitzen, Frieren und Anstrengung fordern das Immunsystem

Strahlender Sonnenschein und eine handfeste Erkältung - diese Kombination ist gar nicht so selten: Das Risiko, sich in der warmen Jahreszeit einen grippalen Infekt einzufangen, liegt bei etwa 20 Prozent. Da Erkältungsviren das ganze Jahr über Saison haben, schlagen sie zu, sobald das Immunsystem Schwäche zeigt.

Mann liegt mit Sommergrippe im Bett.© Artem Oshleko/ shutterstock

Vor allem Klimaanlagen und Zugluft sorgen im Sommer für große Temperatursprünge, die zum einen die Abwehr belasten und zum anderen die Schleimhäute der Atemwege austrocknen, sodass Erkältungsviren diese Barriere leichter überwinden können. Wer im klimatisierten Auto, Zug oder Flieger in den Urlaub reist, sollte daher stets eine Decke oder Jacke griffbereit haben. Auch beim Baden kann der Körper auskühlen, insbesondere wenn die nasse Badekleidung auf der Haut bleibt. Und wer eiskalte Getränke liebt, sollte es nicht übertreiben - auch sie kühlen den Körper aus.

Erkältungsverkürzer aus der Natur

Auf erkältete Menschen trifft man überall - durch Niesen und Husten schleudern sie Millionen winziger Viren in die Luft. Diese werden eingeatmet oder landen auf Gegenständen und finden ihren Weg von dort über die Hände zu den Schleimhäuten im Atemtrakt. Ist das Immunsystem geschwächt, zeigen sich rasch Halsschmerzen, Schniefnase, Husten oder Fieber. Dauern die Erkältungssymptome lange an, ist die Urlaubsfreude dahin.

Griffbereit in der Reiseapotheke kann ein natürlicher Immun-Aktivkomplex, enthalten etwa in Esberitox® Compact, die Erkältungszeit verkürzen und die Erkältungssymptome deutlich abmildern. Der darin enthaltene Wirkstoff aus Lebensbaum, Färberhülse und Sonnenhut wirkt antiviral, beschleunigt die Antikörperbildung und aktiviert die körpereigenen Fresszellen. Um die Symptome in Schach zu halten, kann die pflanzliche Kombination auch mit symptomatisch wirkenden Arzneien kombiniert werden. Dauerhaft stark gegen Angreifer wird das Immunsystem durch eine vitalstoffreiche Ernährungsweise und regelmäßige Bewegung an der frischen Luft. Reichliches Trinken feuchtet an heißen Tagen die Rachenschleimhaut an, Meerwasserspray schützt vor einer trockenen Nase. Ist der Körper durch Wechselduschen oder Saunabesuche an Temperaturschwankungen gewöhnt, setzen ihm diese weniger zu.

Schon gewusst, dass gründliches Händewaschen effektiv gegen Viren hilft? Studien zufolge tötet gründliches Einseifen für mindestens 30 Sekunden mehr Keime ab, als das Desinfizieren der Hände. Wer Räume häufig lüftet, verringert die Erregerdichte in der Atemluft. Vorsicht: Auch im Hochsommer sollte man nicht ohne Kleidung oder Decke schlafen, da die Körpertemperatur auch in heißen Nächten absinkt. Ein T-Shirt und ein dünnes Laken beugen einer Auskühlung vor.

Leisure Sickness und Open Window Effekt

Ein freies Wochenende oder endlich der ersehnte Urlaub und schon kündigt sich ein grippaler Infekt an? In Fachkreisen wird die "Freizeitkrankheit" als Leisure Sickness bezeichnet. Sie schlägt überwiegend dann zu, wenn der Körper nach Stress abrupt in den Ruhemodus wechselt und das Immunsystem parallel dazu ebenfalls auf Sparflamme schaltet.

Sportler hingegen haben häufig mit dem Open Window Effekt zu kämpfen. Er bezeichnet eine vorübergehende Schwächung des Immunsystems nach einer harten, intensiven Trainingseinheit. In beiden Fällen ist es ratsam, auf eine eher wellenförmige Belastung und einen harmonischen Wechsel von Anspannung und Entspannung zu achten, um den Körper nicht zu überlasten.

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Omas Tipps für starke Abwehrkräfte (Teil 1)

Die Nase läuft, der Kopf tut weh, der Hals kratzt – wer kennt sie nicht, die klassischen Symptome einer Erkältung?

Ältere Dame mit vielen Tipps Tricks bei Krankheiten lächelt in die Kamera.© De Visu/fotolia.com

Hausmittel können kleine Helfer bei allen möglichen Krankheiten, wie z.B. Erkältungen, sein.

Im Durchschnitt erwischt es einen Erwachsenen drei bis fünfmal pro Jahr. Einen 100-prozentigen Schutz gegen Infekte gibt es leider nicht, allerdings kann man schon mit einfachen Maßnahmen viel für seine Gesundheit tun. Das beste Mittel gegen Erkältungen tragen wir in uns: Unser Immunsystem. Dieses ausgeklügelte Abwehrsystem schützt unseren Körper vor ungebetenen Gästen, wie z. B. Krankheitserregern. Ist es geschwächt, haben es Viren leicht, sich in unseren Schleimhäuten einzunisten. Wer seine körpereigene Abwehr dagegen regelmäßig stärkt, beugt Infekten effektiv vor. Wie das am besten geht? Wir haben die 5 besten Tipps zur Stärkung der Abwehrkräfte für Sie zusammengestellt.

Der Weg ist das Ziel...und die Bewegung dabei!

Denn regelmäßige körperliche Bewegung stärkt das Immunsystem. Am besten eignen sich Sportarten, die im Freien stattfinden und in den Alltag integriert werden können: Wieso legen Sie die nächste kurze Strecke nicht einfach auf dem Rad oder zu Fuß zurück und lassen das Auto stehen? Natürlich darf auch gewalkt oder gejoggt werden.

Doch Vorsicht: Wer es mit dem Sportsgeist übertreibt, der schwächt dagegen eher seinen Körper. Zur Stärkung der Abwehr ist Hochleistungssport tabu, leichte Ausdauersportarten in Maßen sind dagegen sinnvoll.

Das Immunsystem auf sanfte Weise ankurbeln

Auch durch regelmäßiges Saunieren und Wechselduschen kann Infekten vorgebeugt werden. Der ständige Wechsel zwischen Wärme und Kälte sorgt dafür, dass die Abwehrkräfte auf sanfte Weise gestärkt werden: Durch die Temperaturreize wird der Körper besser durchblutet. Durch die gesteigerte Durchblutung stehen mehr Abwehrzellen zum Kampf gegen Erkältungsviren zur Verfügung.

Vorsicht: Wenn eine Erkältung bereits ausgebrochen ist, sollten Sie jedoch erst einmal auf Saunagänge bzw. Wechselduschen verzichten, denn in diesem Fall schwächen diese den Körper zusätzlich.

Im Schlaf den Körper von innen stärken

Während wir schlafen, regeneriert sich unser Körper und tankt wertvolle Energie. Energie, die auch unser Immunsystem nutzt, um Krankheitserreger abzuwehren. Ausreichend schlafen ist also in der Tat gesund!

Tipp: Schlafen Sie, wenn möglich, bei offenem Fenster.

Trinken, Trinken, Trinken

...und zwar mindestens zwei Liter am Tag. Wer ausreichend trinkt, unterstützt damit wichtige Immun- und Stoffwechselprozesse des Körpers. Zu empfehlen sind vor allem Wasser, Saftschorlen im Verhältnis 3:1 sowie ungesüßter Tee. Durch die Flüssigkeit werden die Schleimhäute im Nasen-Rachen-Raum feucht gehalten, Erreger haben es so schwerer sich dort einzunisten.

Hände waschen nicht vergessen

Mit den Händen „sammeln“ wir den ganzen Tag Krankheitserreger: Egal ob beim Händedruck, auf der Tastatur oder an Geldmünzen – Bakterien und Viren können überall lauern. Häufig gelangen die Keime dann über die Hände in die Atemwege und lösen eine Erkältung aus. Um unseren Körper davor zu schützen, sollten wir uns regelmäßig die Hände waschen.

Tipp: Um die Erreger zuverlässig abzutöten, sollten sie immer Seife benutzen und die Hände mindestens 20 Sekunden lang mit warmem Wasser waschen.

Erkältungsknigge? 10 Tipps wie Sie Erkältungsfrei durch die Saison kommen!

 

Aber auch ein Echinacea Monopräparat kann das Immunsystem stärken, wie z.B. Esberitox mono Tropfen.

Testen Sie Ihr wissen rund um die Erkältung in unserem Test.

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Hausmittel „Irrtümer“ 2

Wir kennen sie alle, die Tipps die von Gene­ration zu Gene­ration weiter­gegeben werden. Den­noch sind sie nicht immer so effektiv wie wir meinen. Anbei eine Auswahl an Irrtümern.

© De Visu/fotolia.com

Oft werden alte Hausmittel angewendet, die keine Wirkung zeigen.

Hilft nicht: Öl gegen Ohren­schmerzen

Sich bei Ohren­schmerzen Öl ins Ohr tropfen zu lassen, ist keine wirklich gute Sache. Ärzte warnen davor, da das Öl nicht nur das Trommel­fell reizen, sondern auch die ur­sprüng­lichen Besch­werden ver­schlimmern kann.

Richtig: Zwiebel aufs Ohr bei Ohren­schmerzen

Das Hausmittel der Wahl bei Ohren­schmerzen findet sich eigentlich in jedem Haus­halt: Die Zwiebel. Diese einfach schälen und in feine Würfel schneiden. Damit die ätherischen Öle freigesetzt werden können, die Würfel kurz erhitzen. Diese dann in ein sauberes Tuch geben und auf das schmerzende Ohr drücken.

Hilft nicht: Ein Steak auf das „blaue Auge“

Wer hat diesen Tipp nicht auch schon gehört: Bei einem blauen Auge ein Steak drauflegen. Wieso das gut sein soll, ist leider fraglich. Denn rohes Fleisch enthält eine große Anzahl an Keimen, die bei diesem Vorgehen ins Auge gelangen und zu bösen Entzündungen führen können. Also besser das saftige Steak braten und auf dem Teller genießen, als es auf ein lädiertes Auge zu packen.

Richtig: Kühlen bei Prellungen

Etwas kühlendes auf das Auge zu legen, ist bei einer Prellung grundsätzlich richtig. Ist kein Kühlpack vorhanden, tut es auch jeder Beutel aus dem Eisfach. Wichtig dabei aber: Unbedingt in ein sauberes Küchentuch wickeln, bevor es auf die geprellte Stelle gelegt wird.

Hilft nicht: Ein Gläschen Schnaps nach dem Essen

Wer ein besonders deftiges Essen eingenommen hat, dem wird zumeist ein kleiner Schnaps empfohlen. Der soll die Verdauung anregen und das Völlegefühl bessern. Leider ist das Gegenteil der Fall: Alkohol bewirkt, dass der Körper erstmal „entscheiden“ muss, was zuerst verdaut wird. Das schwere Essen oder der Alkohol....damit dauert die Verdauung also eher noch länger.

Richtig: Gemütlicher Verdauungsspaziergang nach üppiger Mahlzeit

Ein kleiner, gemütlicher Spaziergang nach dem Essen regt nicht nur die Verdauung an, sondern ist auch für den Kreislauf eine gute Idee und darum garantiert die richtige Alternative zum Schnaps.

Mehr finden Sie bei den Heilpflanzen-Experten.

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Teekunde für Anfänger

Im Jahr werden rund 3 Millionen Tonnen Tee produziert, damit zählt Tee mit zu den beliebtesten Getränken rund um den Globus.

Tee richtig zubereiten© New Africa/fotolia.com

Bei der Teezubereitung kann so einiges schief gehen. Lässt man den Tee zu kurz oder zu lange ziehen, kann das zu Nebenwirkungen führen.

Um den Tee ranken sich einige Mythen, richtig ist das China als Ursprungsland des Tees gilt. Vor ca. 5000 Jahren wurde dort der Tee das erste Mal in Aufzeichnungen erwähnt. Nach Europa gelangte der Tee erst gegen 1610 und wurde bald zu dem „Trendgetränk“ am englischen Hof.

Die Blätter der Teepflanze sind die Grundlage jeden Tees. Am beliebtesten sind heute die Kreuzungen der Camellia sinensis (China-Tee) und der Camellia assamica (Assam-Tee).

Zubereitung

Bei der Zubereitung sollte man darauf achten kalkarmes Wasser zu verwenden, also unter Umständen einen Wasserfilter zu benutzen. Das Wasser sollte kurz aufkochen und dann über den Tee gegossen werden. Es gibt aber auch Ausnahmen, z.B. den Grünen Tee, der mit etwas abgekühltem Wasser abgegossen werden sollte um sein volles Aroma zu entfalten.

Bei der Zubereitung von schwarzem Tee kann man allein mit der Brühzeit verschiedene Komponenten beeinflussen.

Beträgt die Brühzeit um die 3 Minuten erhält man eine anregende Wirkung, zieht der Tee länger wirkt er eher beruhigend.

Man sollte schwarzen Tee auch nicht länger als 5 Minuten ziehen lassen, denn dann wird er bitter.

Wer mag kann seinen Tee mit Milch, Sahne, Zucker oder Honig verfeinern.

Erkältungstees

Wer kennt das nicht - es kratzt im Hals und schon ist klar die nächste Erkältung meldet sich an. Am besten gleich frische Zitrone, frischen Ingwer und Honig besorgen. Dann den zerkleinerten Ingwer gut aufkochen lassen und ca. 10 Minuten abgedeckt ziehen lassen. Am Schluss mit ein paar Scheiben Zitrone und einem Löffel Honig genießen.

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Saunagänge

Durch den Wechsel von Heiß und Kalt, lernt der Körper mit Temperaturschüben besser umzugehen Bei Hitze weiten sich die Gefäße, bei Kälte ziehen sie sich zusammen. Zudem halten regelmäßige Saunabesuche das Herz-Kreislaufsystem fit und stärken die Abwehrkräfte.

Hier sieht man eine Sauna mit allen Zusätzen, denn während der kalten Jahreszeit kann ein Saunagang gut für das Immunsystem sein© Billionphotos.com/fotolia

Saunagänge sollen gut für das Immunsystem sein und so Erkältungen vorbeugend helfen.

Die Schwitzkur trainiert das Immunsystem und sorgt für Entspannung. Um die Körpertemperatur konstant zu halten, arbeitete der Organismus auf Hochtouren. Das Herz pumpt Blut in die geweiteten Gefäße und um abzukühlen, beginnen wir zu schwitzen. Beim kalten Abduschen dagegen ziehen sich die Gefäße zusammen und das Blut fließt wieder vermehrt ins Körperinnere, um den Körper warm zuhalten. Wer regelmäßig in die Sauna geht, fördert die Durchblutung der Atemwege und regt die Produktion bestimmter Abwehrstoffe an. Das Immunsystem kann den Organismus dadurch wirksamer vor Infekten schützen. Zusätzliches Plus: Die kalten Güsse nach jedem Saunagang stärken das Herz-Kreislauf-System und straffen zudem das Bindegewebe.

Achtung: Hat die Erkältung einen aber bereits erwischt, ist Sauna tabu. Durch die Hitze und das anschließende kalte Duschen wird die Abwehr sonst zusätzlich geschwächt und der Körper stark belastet.

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Omas Tipps für starke Abwehrkräfte (Teil 2)

Hier kommen weitere Tipps die Oma schon immer Parat hatte.

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Frische Luft tanken

Frische Luft ist ein ganz natürliches Mittel zur Stärkung des Immunsystems. Durch die unterschiedlichen Witterungen werden unsere Blutgefäße trainiert und der Körper kann sich besser auf Temperaturschwankungen einstellen. Wenn wir uns draußen an der frischen Luft bewegen, werden die Atemwege intensiv belüftet und durchblutet und Bakterien und Viren können sich nicht mehr so leicht vermehren.

„An apple a day keeps the doctor away.“

An diesem alten Sprichwort ist viel Wahres dran: Mit einer gesunden, ausgewogenen Ernährung kann man ebenfalls einiges zur Stärkung der Abwehrkräfte beitragen. So sind Vitamine z. B. an wichtigen Stoffwechselvorgängen beteiligt. Zu bevorzugen sind ballaststoffreiche Nahrungsmittel sowie viel Obst und Gemüse.

Finger weg vom Alkohol

Regelmäßiges „Über den Durst-Trinken“ schadet nicht nur der Leber, sondern schwächt auch unser Immunsystem. Warum? Alkohol hemmt die Funktion von Immunzellen, sowie die Produktion von Botenstoffen, die Immunzellen aktivieren. Wer seinen Körper also keinen zusätzlichen Belastungen aussetzen will, sollte seinen Alkoholkonsum auf ein Minimum reduzieren.

Einfach mal die Welt um sich herum vergessen

Was uns gut tut, ist auch für unser Immunsystem gesund. Daher sollten sie sich öfter mal etwas Gutes tun. Und so geht’s: Machen Sie Ihren Kopf frei, vergessen Sie alle Ihre Sorgen und tun Sie, wozu sie Lust haben. Egal, ob Wellness-Tag, entspannter Fernsehabend oder Disko-Besuch – erlaubt ist alles, was Spaß bereitet!

Der Hintergrund: Stress und psychische Belastungen hemmen die Abwehrreaktionen unseres Körpers. Wer also ständig unter Strom steht und gestresst ist, wird auch häufiger krank.

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