Esberitox-Service: Ratgeber & Tipps

Die Happiness-Erkältungsstrategie

Schon ge­wusst? Wer schlecht drauf ist, schwächt sein Immun­system. Und klar: gerade jetzt zur Erkältungs­zeit brauchen wir unsere inneren Helfer mehr denn je. Es gibt ein paar Tipps und Tricks, um sich nicht bier­­­­­­­­­­ernst, sondern mit Spaß für die kalte Jahres­zeit zu wappnen.

© Olena Yakobchuk/fotolia.com

Er­kältung nervt und das gehörig! Die meisten von uns er­wischt es min­destens einmal pro „Saison“ – über das Jahr ge­rechnet kann das sogar vier­mal jährlich der Fall sein. Und unsere Kids plagen die viralen Quäl­geister sogar bis zu 12-mal im Jahr! Hinzu kommt, dass es uns in der dunklen Jahres­zeit immer etwas schwer fällt, fröhlich und gut­gelaunt statt missmutig und gestresst durchs Leben zu gehen. Wissen­schaftler gehen davon aus, dass auch der Gemütszustand die Schlagkräftigkeit unseres Immun­systems beeinflusst: Studien zeigen, dass nieder­geschlagene oder de­pressive Menschen ein erhöhtes Erkältungs­risiko haben.1,2

Und genau hier „beißt sich die Katze in den Schwanz“: Schlecht drauf sein macht also krank und Erkältungen an sich schlagen uns aufs Gemüt! Der Clou wäre also eine Strategie, die uns hilft Erkältungen zu vermeiden oder sie schneller zu überwinden, damit uns die Viren gar nicht großartig beschäftigen müssen. Und das ganze am besten mit Spaßfaktor!

„Die Sau rauslassen“

Herbst und Winter sind nicht nur ein­fach grau und kalt, sondern bringen buntes Laub, Reg­en, Schnee, und Eis mit sich. Das muss doch ge­nutzt wer­den! Be­wegen wir also den inner­en Schweine­hund von der Couch! Denn wer regel­mäßig bei Wind und Wetter raus geht, stärkt das Immun­system und fängt die wert­volle winter­liche Sonne ein, um zu­sätzlich noch etwas Vitamin D zu er­haschen (eben­falls gut für das Immun­system). Und warum nicht einmal ein wenig „aus sich heraus­gehen“? Laub kicken, durch Pfützen spring­en oder eine zünftige Schnee­ball­schlacht sind ja schließlich nicht verboten. Warum also ernst und grimmig durch das kühle Nass stapfen – fröhlich geht es doch auch! Und wenn uns vor lauter Lachen die Tränen kommen, wissen wir: Das hat richtig gut getan! Wer sich (noch nicht) traut, so richtig aus­gelassen zu sein: Mit Kindern und Hunden ist es gesel­lschaftlich aner­kannter, herum­zutollen…

Ode an Socke & Co.

Winter­spass geht natürlich am besten mit ge­eigneter Kleidung. Bei Regen machen Friesen­nerz und Gummi­stiefel so richtig wetter­fest und die bunten flauschigen Par­kas machen im Nu alle Menschen zu knuffigen Michelin-Männchen. Ein styli­sches Must-have sind die bunten selbst gehä­kelten Beanie-Mützen, denn über den Kopf verlieren wir am meisten Wärme. Fleece-Hand­schuhe machen die heftigsten Schnee­ball­schlachten mit und die Socken von Oma sorgen für warme Füße. Nicht umsonst heißt es ja auch „Er­kältung“. Denn wenn wir zu lange ins Frösteln und Frieren kommen, schaltet unser Körper um auf Not­programm. Um die Körper­mitte warm zu halten, wird die Peripherie (Hände, Füße, Arme, Beine, Nase, Ohren) schlechter durch­blutet. So kommt es, dass unsere innere Immun­armee aus Fress­zellen, Helfer­zellen, Killer­zellen und weiteren nützlichen Winz­lingen nicht mehr so schnell zur Stelle ist, wenn der Körper „Viren­alarm“ gibt. Genau das ist der Zeit­punkt, den die verschiedenen Erkältung­sviren, darunter das Rhino­virus als häufigster Erkältungs­überträger, scham­los ausnutzen. Warm an­ziehen hat also durchaus seine Be­rechtigung.

An apple a day…

Gesund und vitamin­reich sollte unsere Ernährung sein. Leider hat man gerade im Winter lieber Lust auf Schoko­lade! Die macht zwar auch glücklich, ist aber vitaminfrei. Ein einfacher Trick: Wer sein Obst mit Schokolade umhüllt, hat beides: Etwas „für den süßen Zahn“ und Vitamine. Am besten geht es mit frischen Apfel­ringen, Ananas­scheiben und Wein­trauben.

Noch ein Tipp: Eine Erkältung ist kein Grund, sich zu stressen, denn Stress beein­flusst wieder­um die Immun­abwehr. Lieber mal einen Gang runter­schalten, wenn der Körper nach einer erkältungs­­bedingten Pause verlangt und sich auskurieren als in Aktionismus verfallen und der Leistungs­fähigkeit nach­trauern.

 

1 M. Shinkawa et al.(200), Depressive state and common cold. The Lancet 2000 (356) 942

2 Adam, Y., Meinlschmidt, G. & Lieb, R. (2013). Associations between mental disorders and the common cold in adults: a population-based cross-sectional study. Journal of Psychosomatic Research, 74, 1, 69-73.

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