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Raus aus der Zuckerfalle - für ein starkes Immunsystem

Ob es sich nun um Massentierhaltung, Umweltverschmutzung oder die immer weiter auseinander klaffende Schere zwischen Arm und Reich handelt: Das Corona-Virus scheint immer wieder den Finger in unsere offenen Wunden zu legen. Das betrifft auch unsere Ernährung. Viele haben während der Krise mehr oder weniger stark zugenommen. Gleichzeitig freut sich die Lebensmittelindustrie, dass der Konsum von Süßigkeiten während der Krise deutlich angestiegen ist.

Frau lehnt Zucker ab und bevorzugt einen Apfel.© Pormezz / Shutterstock

Dabei war unser Zuckerkonsum bereits vor der Krise viel zu hoch. Und dies hat nicht nur Auswirkungen auf unser optisches Erscheinungsbild. Auch unser Immunsystem leidet unter unserem Hang zum Süßen. Als Folge davon werden wir nicht nur immer dicker, sondern auch immer kränker. Doch wie schafft man den Schritt aus der Zuckerfalle?  

Mein Sohn kommt verschwitzt nach Hause. Er war mit ein paar Kumpels auf dem Bolzplatz. Er ist noch nicht ganz in der Wohnung, als es aus ihm heraus platzt: „Stell dir vor, Mama, ich habe die Sonja beim Fußballspielen getroffen.“ Ich schaue ihn fragend an. Wer ist denn bitte schön Sonja? „Du weißt schon, das Mädchen, das vor der Corona-Krise manchmal mit uns gekickt hat.“ Das ist zwar schon einige Monate her, aber jetzt fällt es mir wieder ein. Schließlich ist es eher ungewöhnlich, dass ein Mädchen mit den Jungs kickt. „Stell dir vor, die ist richtig dick geworden!“, schließt mein Sohn seinen kurzen Bericht ab. Es ist ihm deutlich anzusehen, dass er darüber regelrecht entsetzt ist.

Und auch ich bin schockiert. Ich habe das Mädchen vor der Corona-Krise kurz kennen gelernt, als ich meinen Sohn vom Bolzplatz abgeholt habe. Sonja ist ein hübsches, 12-Jähriges Mädchen mit einer beeindruckenden roten Mähne. Und ich habe sie rank und schlank in Erinnerung - ohne irgendwelche Fettpolster oder auch nur Pölsterchen. „Oh je, wie konnte denn das passieren?“, rutscht es mir heraus. Die Frage ist nicht gerade schlau. Weiß ich als Ernährungsberaterin doch nur zu gut, was zu überschüssigen Pfunden auf den Rippen führt. Am Ende des Tages liegt es fast immer an der falschen Ernährung in Kombination mit zu wenig Bewegung.

Zucker ist allgegenwärtig

Aber gerade bei Kindern bin ich dennoch immer wieder schockiert, wenn diese plötzlich sichtbar zunehmen. Menschen, die bereits im Kindesalter stark übergewichtig sind, müssen meist ihr Leben lang gegen die überschüssigen Kilos und die daraus resultierenden Zivilisationskrankheiten kämpfen. Außerdem leiden Kinder in der Regel auch psychisch sehr unter ihrem Übergewicht. Mein Sohn bestätigt dann auch sogleich, dass die fatale Kombination aus wenig Bewegung und zu vielen Süßigkeiten Ursache für die Gewichtszunahme war. „Ach, weißt du, die Sonja hat ja immer viel Süßes gegessen. Die hat uns doch auch immer was mitgebracht. Und während der Krise war sie eben viel zu Hause und hat gezockt (zocken = Jugendsprache für „ein Computerspiel spielen“) und ist kaum noch rausgegangen.“

Zucker hat sich in den letzten Jahrzehnten zu einer regelrechten Geißel der Menschheit entwickelt. Zucker und zuckerhaltige Produkte sind allgegenwärtig. Leider denken viele immer noch, dass es ausreicht, sich viel zu bewegen, um den negativen Folgen des Zuckerkonsums zu entgehen. Aber das ist leider nicht der Fall. Zucker macht uns nicht nur dick, sondern auch krank. Und dazu müssen wir nicht einmal dick sein. Man kann es auch anders ausdrücken: Übergewicht ist nur eines von vielen Symptomen, die durch hohen Zuckerkonsum verursacht werden.

Zucker schwächt unser Immunsystem 

Vielen ist bewusst, dass Zucker zu Zivilisationskrankheiten wie Diabetes oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen führen kann. Weniger bekannt ist aber, dass Zucker auch unser Immunsystem schwächt. Die Corona-Krise hat uns eindrücklich gezeigt, wie wichtig ein gut funktionierendes Immunsystem für uns ist. Manche Menschen, die am Corona-Virus erkrankt sind, sind mit leichten oder sogar gar keinen Symptomen davon gekommen. Andere wiederum, die bereits Vorerkrankungen wie Diabetes oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen hatten, mussten dagegen mit sehr schweren Symptomen kämpfen. Ob wir krank werden beziehungsweise wie wir mit einer Infektion zurecht kommen, hängt dabei maßgeblich vom Zustand unseres Immunsystems ab.

Und Zucker schadet unserem Immunsystem. Zum einen liegt das daran, dass Zucker keinerlei Vitamine und Mineralstoffe enthält. Diese braucht unser Körper aber, um den Zucker in Energie umzuwandeln. Das heißt, unser Körper muss auf unsere Vitamin- und Mineralstoffdepots zurückgreifen, um diesen verarbeiten zu können. Allerdings braucht auch unser Immunsystem diese Vitalstoffe dringend. Als Folge dessen fehlen durch einen hohen Zuckerkonsum unserem Immunsystem wichtige Stoffe, die es dringend benötigt, um einwandfrei zu funktionieren.

Zucker schadet unserer Darmflora 

Hinzu kommt, dass der weitaus größte Teil unserer Immunzellen in unserem Darm sitzt. 70 bis 80 % aller Zellen, die Antikörper produzieren, befinden sich in unserer Darmschleimhaut. Aber unser Darm enthält nicht nur wichtige Immunzellen, sondern auch jede Menge Bakterien. Sind die richtigen Bakterien in ausreichender Zahl vorhanden, geht es uns gut. Denn die guten Bakterien halten die schlechten in Schach und sorgen so dafür, dass wir fit und gesund sind.

Das tun sie allerdings nur, solange wir gut mit ihnen umgehen. Wir müssen sie pflegen und hegen, und vor allem müssen wir ihnen das richtige Futter geben. Und dieses besteht - manche mögen das sicherlich bedauern - nicht aus Gummibärchen und Schokolade. Im Gegenteil. Zucker sorgt im Darm für ein ungünstiges Milieu, in dem leider gerade die Bakterien hervorragend gedeihen, die uns schaden. Die guten Bakterien in unserem Darm brauchen dagegen viele Ballaststoffe, die in Gemüse, Obst, Vollkorngetreide und Nüssen reichlich enthalten sind.

Der Weg aus der Zuckerfalle

Deshalb sollten wir möglichst wenig Zucker zu uns nehmen. Das ist jedoch für viele einfacher gesagt als getan. Wenn man erst einmal in der Zuckerfalle sitzt, ist es schwer, aus dieser wieder herauszukommen. Schließlich ist Zucker nicht nur ungesund, er macht uns auch noch regelrecht süchtig. Einen hohen Zuckerkonsum schlagartig zu reduzieren beziehungsweise von heute auf morgen ganz auf diesen zu verzichten, ist deshalb wirklich schwierig. Häufig ist es hilfreich, den Zucker langsam „auszuschleichen“, also Stück für Stück zu reduzieren. Das kann zum Beispiel gelingen, indem man den ersten Zucker des Tages möglichst spät zu sich nimmt. Auch sollten wir unbedingt auf versteckte Zucker in Lebensmitteln achten. Denn sobald wir Süßes zu uns nehmen, verlangt unser Körper nach mehr.

Für viele ist es auch hilfreich, auf Obst zurückzugreifen, sobald das Verlangen nach Süßem kommt. Obst enthält zwar auch Zucker, allerdings gleichzeitig viele wertvolle Vitalstoffe, die unser Körper braucht, um diesen richtig zu verarbeiten. Zusätzlich bringen die Vitamine, Mineralstoffe und sekundären Pflanzenstoffe, die in Obst enthalten sind, unser Immunsystem so richtig auf Vordermann. So kann zum Beispiel Zink die Dauer eines Infekts verkürzen. Und Vitamin C unterstützt unser Immunsystem tatkräftig bei der Abwehr von Bakterien und Viren.

Unser Körper dankt es uns

Zum Süßen kann man auf Honig oder Trockenfrüchte zurück greifen. Bei diesen Produkten handelt es sich um Naturprodukte, die neben dem natürlichen Zucker auch noch zahlreiche Vitalstoffe enthalten. Allerdings sollte man auch mit diesen Süßungsmitteln sparsam umgehen, um sich langsam vom süßen Geschmack zu entwöhnen. Vielen ist Obst oder ein mit wenig Honig gesüßtes Joghurt zu Beginn vielleicht nicht süß genug. Aber wenn man erst einmal eine Zeitlang auf Zucker verzichtet hat, gewöhnen sich die Geschmacksknospen auch daran. Und plötzlich schmeckt dann ganz normale Vollmilch-Schokolade viel zu süß.

Wenn wir auf Zucker verzichten oder zumindest unseren Konsum stark reduzieren, wird uns unser Körper dafür belohnen. Wir werden nicht nur besser aussehen, sondern uns auch einfach viel gesünder und fitter fühlen. Gleichzeitig ist unser Immunsystem stärker, auch wenn wir das nicht sehen. Und sicher werden wir auch das eine oder andere Pfund abnehmen, was sich wiederum insgesamt positiv auf unseren Gesundheitszustand auswirkt. Der Verzicht lohnt sich also, auch wenn der Anfang wirklich hart ist.

Kinder sind schlau

Aber zurück zum Bolzplatz. Mein Sohn berichtet, dass Sonja wohl sehr traurig über ihre Gewichtszunahme ist. Leider bekommt sie zu Hause nicht wirklich Unterstützung beim Thema gesunde Ernährung. Allerdings hat sie eine Freundin, die ihr jetzt dabei hilft, weniger Süßigkeiten zu essen. Die beiden haben wohl ein Punktesystem vereinbart. Für jede Mahlzeit, zu der man keine Süßis zu sich nimmt, zahlt man auf ein virtuelles Konto ein. Wer am Ende des Monats die meisten Punkte aufweist, hat gewonnen und darf sich von der anderen etwas wünschen.

Wie schlau Kinder doch sind! Da können wir Erwachsene uns eine Scheibe abschneiden. So ein Punktesystem funktioniert vielleicht auch für uns Großen. Warum nicht mit dem Partner, der besten Freundin oder dem eigenen Kind ein Zuckerfrei-Konto eröffnen und gemeinsam dafür kämpfen, möglichst viel darauf einzuzahlen? Unser Körper wird es uns danken und uns unsere Mühe mit Zins und Zinseszins in Form von Gesundheit, Glück und einem starken Immunsystem reichlich zurückbezahlen.

Ihre Eva Ehehalt

 

(Eva ist Ernährungsberaterin, Autorin und Bloggerin. Auf Ihrer Seite findet Ihr viele tolle Tipps und Rezepte: www.leckervital.com)

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„Natürliche Antibiotika“ aus der Küche

Wappnen Sie sich mit voller Pflanzen-Power! Ohne die typischen Begleiterscheinungen chemischer Substanzen können natürliche Antibiotika Bakterien hemmen sowie Krankheitserreger abtöten.

Natürliche Antibiotika aus der Küche um Bakterien zu hemmen.© Pixel-Shot / Shutterstock

Das Beste vorne weg: in unserem Garten, auf dem Balkon oder im Supermarkt sind zahlreichen antibiotisch wirkenden Lebensmittel zu finden. Natürliche Antibiotika haben einen antibakteriellen Effekt, können also gegen Keime wirken und krankmachende Bakterien abtöten. Und das ohne die typischen Nebenwirkungen herkömmlicher chemischen Medikamente und oft auch ohne Resistenzen zu verursachen. Die heilenden Wirkstoffe können akut eingesetzt Schmerzen lindern, Schleim lösen, Entzündungen hemmen oder Darmbeschwerden mindern. Aber auch vorbeugend können wir, durch eine gesunde Ernährung, unser Immunsystem unterstützen und uns so gut wie möglich vor Erkältungen sowie Infekten schützen. Ein toller Nebeneffekt, viele unserer Zellen danken es uns und man sieht uns eine vitaminreiche Ernährung auch an - du bist, was du isst.

Diese Lebensmittel zählen zu den natürlichen Antibiotika

Honig

Das beliebte Süßungsmittel ist das wohl bekannteste Antibiotikum aus der Natur. Enthalten sind zahlreiche Stoffe die uns bei Halsschmerzen, Heiserkeit, bei Entzündungen und kleine Wunden helfen können. Durch verschiedene Enzyme, Milchsäurebakterien und Flavonoide ist Honig eine wirksame Arznei. Zum Beispiel wird durch das Enzym Glukoseoxydase im Honig der enthaltene Zucker mit Sauerstoff u.a. zu minimalen Mengen Wasserstoffperoxid umgewandelt und dieser bekommt so eine desinfizierende Wirkung. Die Heilkraft wird durch den Zucker noch verstärkt, da er Wasser als Lebensgrundlage von Bakterien und Keimen entzieht. Insbesondere dem neuseeländische Manuka-Honig werden zahlreiche Heilwirkungen nachgesagt. Übrigens: Wenn Sie Ihren Tee mit Honig süßen, sollte er eine Temperatur von unter 40 Grad haben, sonst geht die Wirkung verloren.

Tipp: Für ein wirkungsvolles Natur-Antibiotikum ist die Kombination aus Honig und Kurkuma empfehlenswert. Verrühren Sie dafür 1 EL Kurkumapulver mit 100 Gramm Honig und nehmen von der Mixtur zwei- bis dreimal täglich einen Teelöffel ein.

Knoblauch und Zwiebeln

Diese beiden würzigen Zutaten sind echte Bakterienkiller. Besonders die Knoblauchzehen werden durch die, aus ihrem Inhaltsstoff Alliin entstehende, Schwefelverbindung Allicin als natürliches Antibiotikum bezeichnet. Diese Verbindung weißt antibakterielle Eigenschaften auf und greifen krankmachende Keime, Pilze und Bakterien an. Ein weiterer Pluspunkt: Die im Knoblauch vorhandenen ätherischen Öle fördern die Verdauung, tuen dem Darm gut und verschonen dabei die guten Darmbakterien. Auch Zwiebeln hemmen mit ihrem ätherischen Öl, schwefelhaltigen Verbindungen und Flavonoiden wie Quercetin schädliche Bakterien und bekämpfen Krankheitserreger. In der Naturheilkunde sind beide Gemüsearten zum Lindern von Husten, Verdauungsbeschwerden aber auch Entzündungen aller Art bekannt.

Tipp: Bereiten Sie täglich Ihre Speisen mit Knoblauch und Zwiebeln zu. Der intensive Geruch kann durch das Kauen von Petersilien- oder Minzeblättern gemindert werden.

Kräuter

Kräuter wie zum Beispiel Salbei, Thymian oder Minze schmecken nicht nur lecker im Essen sondern gelten auch als Naturheilmittel. Die enthaltenen ätherischen Öle, Gerb- und Bitterstoffe der meisten Kräuter besitzen antibakterielle, entzündungshemmende, schleim- oder krampflösende Wirkungen. Bei Halsschmerzen, Husten und Magenproblemen wirkt ein Tee mit Honig wohltuend.

Tipp: Die geballte Pflanzenkraft schmeckt richtig gut in einem würzigen Kräuter-Pesto am besten kombiniert mit ordentlich Knoblauch und gutem Olivenöl.

Gewürze

Gewürze haben es in sich: Insbesondere die Scharfstoffe in Ingwer, Chili oder Senf besitzen keimabtötende und aktivierenden Effekte auf den Körper. Auch Nelke, Zimt und Kurkuma können antibakteriell und antientzündlich wirken sowie Schmerzen lindern. So wird Nelke gerne bei Zahnschmerzen eingesetzt oder Zimt bei Verdauungsproblemen. Bei dem ersten Kratzen im Hals kann Ingwer Abhilfe schaffen und durch das in seinem ätherischen Öl u.a. enthaltene Gingeröl seine entzündungshemmende Wirkung entfalten. Auch andere scharfe Gewürze wie Senf, Chili, Meerrettich oder Pfeffer heizen richtig ein und regen den Stoffwechsel an.

Tipp: Bereiten Sie sich einen Sud oder eine Gewürzpaste aus den Gewürzen zu und verwenden Sie die aromatische Mischung beim Kochen verschiedener Speisen.

 

Übrigens: Heilkräuter und antibiotisch wirkende Lebensmittel ersetzen jedoch keine herkömmlichen Arzneimittel bei schweren oder chronischen Erkrankungen. Wer länger krank ist oder sich die Beschwerden nicht verbessern, sollte unbedingt einen Arzt aufsuchen.

 

Auf meinem Blog www.uloopmagazin.de finden Sie zahlreiche Rezepte mit natürlichen Antibiotika.

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Phänomen Sommergrippe - Schwitzen, Frieren und Anstrengung fordern das Immunsystem

Strahlender Sonnenschein und eine handfeste Erkältung - diese Kombination ist gar nicht so selten: Das Risiko, sich in der warmen Jahreszeit einen grippalen Infekt einzufangen, liegt bei etwa 20 Prozent. Da Erkältungsviren das ganze Jahr über Saison haben, schlagen sie zu, sobald das Immunsystem Schwäche zeigt.

Mann liegt mit Sommergrippe im Bett.© Artem Oshleko/ shutterstock

Vor allem Klimaanlagen und Zugluft sorgen im Sommer für große Temperatursprünge, die zum einen die Abwehr belasten und zum anderen die Schleimhäute der Atemwege austrocknen, sodass Erkältungsviren diese Barriere leichter überwinden können. Wer im klimatisierten Auto, Zug oder Flieger in den Urlaub reist, sollte daher stets eine Decke oder Jacke griffbereit haben. Auch beim Baden kann der Körper auskühlen, insbesondere wenn die nasse Badekleidung auf der Haut bleibt. Und wer eiskalte Getränke liebt, sollte es nicht übertreiben - auch sie kühlen den Körper aus.

Erkältungsverkürzer aus der Natur

Auf erkältete Menschen trifft man überall - durch Niesen und Husten schleudern sie Millionen winziger Viren in die Luft. Diese werden eingeatmet oder landen auf Gegenständen und finden ihren Weg von dort über die Hände zu den Schleimhäuten im Atemtrakt. Ist das Immunsystem geschwächt, zeigen sich rasch Halsschmerzen, Schniefnase, Husten oder Fieber. Dauern die Erkältungssymptome lange an, ist die Urlaubsfreude dahin.

Griffbereit in der Reiseapotheke kann ein natürlicher Immun-Aktivkomplex, enthalten etwa in Esberitox® Compact, die Erkältungszeit verkürzen und die Erkältungssymptome deutlich abmildern. Der darin enthaltene Wirkstoff aus Lebensbaum, Färberhülse und Sonnenhut wirkt antiviral, beschleunigt die Antikörperbildung und aktiviert die körpereigenen Fresszellen. Um die Symptome in Schach zu halten, kann die pflanzliche Kombination auch mit symptomatisch wirkenden Arzneien kombiniert werden. Dauerhaft stark gegen Angreifer wird das Immunsystem durch eine vitalstoffreiche Ernährungsweise und regelmäßige Bewegung an der frischen Luft. Reichliches Trinken feuchtet an heißen Tagen die Rachenschleimhaut an, Meerwasserspray schützt vor einer trockenen Nase. Ist der Körper durch Wechselduschen oder Saunabesuche an Temperaturschwankungen gewöhnt, setzen ihm diese weniger zu.

Schon gewusst, dass gründliches Händewaschen effektiv gegen Viren hilft? Studien zufolge tötet gründliches Einseifen für mindestens 30 Sekunden mehr Keime ab, als das Desinfizieren der Hände. Wer Räume häufig lüftet, verringert die Erregerdichte in der Atemluft. Vorsicht: Auch im Hochsommer sollte man nicht ohne Kleidung oder Decke schlafen, da die Körpertemperatur auch in heißen Nächten absinkt. Ein T-Shirt und ein dünnes Laken beugen einer Auskühlung vor.

Leisure Sickness und Open Window Effekt

Ein freies Wochenende oder endlich der ersehnte Urlaub und schon kündigt sich ein grippaler Infekt an? In Fachkreisen wird die "Freizeitkrankheit" als Leisure Sickness bezeichnet. Sie schlägt überwiegend dann zu, wenn der Körper nach Stress abrupt in den Ruhemodus wechselt und das Immunsystem parallel dazu ebenfalls auf Sparflamme schaltet.

Sportler hingegen haben häufig mit dem Open Window Effekt zu kämpfen. Er bezeichnet eine vorübergehende Schwächung des Immunsystems nach einer harten, intensiven Trainingseinheit. In beiden Fällen ist es ratsam, auf eine eher wellenförmige Belastung und einen harmonischen Wechsel von Anspannung und Entspannung zu achten, um den Körper nicht zu überlasten.

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Urlaub auf Balkonien

Sie bleiben in diesem Jahr in den Ferien zu Hause oder möchten einfach am Wochenende Urlaubsgefühle bekommen? Dann schauen Sie doch mal auf unsere Ideen, vielleicht ist ja was Passendes dabei!

© Patrizia Tilly / fotolia.com

1. Abschalten durch Abschalten

In Zeiten absoluter Erreichbarkeit das Handy, den Computer, das iPad und andere Kommunikationsmittel einfach mal aus lassen.

2. Informieren und Planen

Schauen Sie doch mal, welche Unternehmungen in erreichbarer Nähe angeboten werden bzw. möglich sind. Und stellen Sie einen halbwegs umsetzbaren Plan auf, was Sie wann tun möchten.

3. Schauen Sie genau

Leihen Sie doch mal ein Pflanzenbestimmungsbuch aus und schauen Sie, was die Natur im Umfeld so alles zu bieten hat!

4. Blind Sightseeing

Nehmen Sie den Bus oder die S-Bahn und steigen einfach an einer Station aus, bei der Sie noch nie waren. Und dann erkunden Sie die Gegend.

5. Zu Hause zelten

Wer einen Garten hat, kann diesen fürs Mini-Camping nutzen. Andere suchen den nächstgelegenen Campingplatz und lassen sich dort zeltlich nieder.

6. Bei Regen? Events zu Hause planen

Planen Sie einfach Events mit Freunden oder Familie, die drinnen stattfinden können: ein Fotoshooting vorm weißen Laken inkl. Styling oder ein „Blind Dinner“, bei dem jeder Gast einen Gang beiträgt, ohne zu verraten was es gibt.

7. Wellnesstag

Gönnen Sie sich einen Wellness-Tag, bei dem es sich nur um Ihr persönliches Wohlbefinden dreht. Beginnen Sie mit einem ausgewogenen Frühstück, gehen Sie spazieren, dann folgt vielleicht ein Schaumbad mit Haarkur und schließlich eine Gesichtsmaske auf dem Sofa bei schöner Entspannungsmusik.

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Keine Chance den Viren: Bestens gewappnet für die Erkältungssaison!

In der Erkältungszeit von Oktober bis April lauern sie überall: Die Viren und Bakterien, die Sie und Ihr Immunsystem alle Jahre wieder herausfordern. Was können Sie tun, um sich von den winzigen Quälgeistern nicht unterkriegen zu lassen und welche Heilpflanzen und Anwendungen können dabei unterstützen?

Beim Hände schütteln übertragen sich Viren, wie der Coronavirus am schnellsten.© frank60/shutterstock

Im Grunde klingt es ganz einfach: Um eine Erkältung zu vermeiden, müssen Sie 2 wichtige Punkte beachten:

  1. Viren und Bakterien aus dem Weg gehen bzw. den Kontakt reduzieren
  2. Ihr Immunsystem unterstützen und fit halten

Doch das ist natürlich leichter gesagt als getan, denn was genau bedeutet das?

Punkt 1 meint in allererste Linie, dass Sie auf hygienische Maßnahmen achten. Damit ist an oberster Stelle das Hände waschen gemeint. Wenn Sie öffentliche Verkehrsmittel nutzen, sollten Sie daran denken, nach der Fahrt direkt die Hände zu waschen. Wie Lichtschalter und Türklinken sind Griffe und Tasten in Bus und Bahn echte Bazillen-Hochburgen.

Klimatisierte oder schlecht belüftete Räume sind ebenfalls wahre Keimschleudern. Wenn möglich, meiden Sie diese Räume oder sorgen Sie für eine gute Belüftung durch häufiges Fenster öffnen.

Während Sie bei Punkt 1 oftmals auf die Mithilfe unserer Mitmenschen angewiesen sind, können Sie für die Unterstützung Ihres Immunsystems (Punkt 2) selbst ganz viel tun.

  • Stress reduzieren -> denn Stress setzt die Leistung unseres Immunsystems herab, sodass es sich dann gegen Viren und Bakterien nicht mehr effizient wehren kann.
  • Gesunde Ernährung – unser Körper braucht viele Vitamine, Vitalstoffe und Mineralien, um optimal arbeiten zu können. Eine ausgewogene, vollwertige Ernährung hilft und unterstützt den Körper optimal!
  • Viel Bewegung an der frischen Luft! Das ist zugegebenermaßen gerade im Herbst und Winter nicht immer verlockend, aber trotzdem sehr effektiv. Starten Sie mit einem 30-Minuten-Spaziergang bei Wind und Wetter und belohnen Sie sich hinterher mit einer warmen Tasse Tee!
  • Lassen Sie es sich gut gehen! Tun Sie sich öfter was Gutes! Denn wer sich wohl fühlt, wird weniger krank.

Sie können Ihr Immunsystem zusätzlich mit regelmäßigen Saunagängen unterstützen (bitte auf keinen Fall mit Erkältung in die Sauna – das überfordert den geschwächten Körper). Auch abendliche Wechselfußbäder nach Pfarrer Kneipp sind top für die Abwehr.

Hierzu benötigen Sie 2 Eimer, einer wird mit warmem Wasser (35 - 38 °C) und einer mit kaltem Wasser (18° C) gefüllt. Beginnen Sie mit einem ca. 5-minütigen warmen Fußbad, bevor Sie für ca. 10-15 Sekunden die Füße in den kalten Eimer eintauchen. Anschließend wiederholen Sie beide Bäder nochmals und enden mit dem kalten Fußbad. Danach die Füße gut abtrocknen und am besten dicke Wollsocken anziehen und gleich ins warme Bett oder unter die Decke auf dem Sofa.

Die pflanzliche Arzneikraft des Purpursonnenhutes (Echinacea) aktiviert das Immunsystem und hat eine direkte antivirale Wirkung. Diese Kraft ist in Esberitox® mono Tropfen enthalten. Mit der Einnahme können Sie Ihre Abwehrkräfte gut unterstützen und stärken. Wenn es Sie erwischt hat, dann steht Ihnen die geballte Pflanzen-Power von Esberitox® COMPACT zur Seite, damit der grippale Infekt schnell und gut wieder überstanden ist.

Ich wünsche Ihnen, dass Sie gut durch die Erkältungszeit kommen!

Steffanie Möller-Peske

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Antibiotika und Erkältung – selten eine gute Kombi…

Kommt Ihnen das bekannt vor? Sie stehen an der Bushaltestelle, haben nahezu gefrorene Füße, es weht kein kalter Wind und die Frau oder der Mann neben Ihnen niest heftig direkt in Ihre Richtung. Oh weh, hoffentlich erwischt es Sie jetzt nicht auch!

Antibiotika wie hier abgebildet, helfen nicht bei viralen Atemwegsinfekten

2- bis 4-mal pro Jahr erkranken Erwachsene im Schnitt an einer Erkältung, häufig auch grippaler Infekt genannt (nicht zu verwechseln mit der echten Grippe!).

Doch sind Antibiotika der richtige Erkältungsbekämpfer – und vielleicht sogar hilfreich zur Verbeugung?

Die Einnahme von Antibiotika bei einer Erkältung, also einer einfachen Erkrankung der oberen Atemwege (typischerweise gekennzeichnet durch Halskratzen, Schnupfen und Husten) ist in den seltensten Fällen sinnvoll.

Erkältungen werden in über 90% der Fälle von Viren ausgelöst. Antibiotika unterstützen den Körper aber nur beim Kampf gegen Bakterien – sie sind also bei Viren wirkungslos.

Zur Vorbeugung eignen sie sich ebenfalls nicht, da Antibiotika nicht unterscheiden können, ob es sich um „gute“ oder „schlechte“ Bakterien handelt. In unserem Darm sitzen Millionen von „guten“ Bakterien, die wir benötigen, um unsere Nahrung sinnvoll verwerten zu können. Diese würden durch ein Antibiotikum ebenfalls abgetötet bzw. in der Anzahl reduziert.

Generell sollte man vorsichtig sein, was die Einnahme von Antibiotika betrifft. Denn bei ihrem wiederholtem Einsatz können sich sogenannte Resistenzen ausbilden. Einfach erklärt bedeutet das, dass die Bakterien durch den häufigen Kontakt mit Antibiotika schon wissen, was kommt und sich entsprechend verändern. Dadurch können sie bei einer erneuten Gabe ihre Wirkungskraft verlieren. Das ist besonders gefährlich, wenn der Einsatz tatsächlich sehr angebracht und erforderlich wäre, z.B. bei einer Lungenentzündung.

Wann ist es sinnvoll, ein Antibiotikum zu nehmen?

Es gibt Fälle, da ist das Immunsystem so geschwächt, dass es mit einer Erkältung allein schon voll ausgelastet ist. Dies ist häufig der Fall bei älteren Patienten oder chronisch Kranken. Auf die durch Viren verursachte Erkältung setzt sich noch ein bakterieller Infekt oben drauf. Mediziner nennen das eine Zweitinfektion oder bakterielle Superinfektion. Ein Beispiel wäre, dass es zusätzlich zu einer Erkältung noch zu einer Mittelohrentzündung oder einer eitrigen Nasennebenhöhlenentzündung kommt.

Oft merken die Erkrankten es daran, dass es Ihnen nochmal schlechter geht und hohes Fieber (> 38.5°C), starke Kopf- und Gliederschmerzen oder sogar Kurzatmigkeit und eitriger Auswurf hinzu kommen.

Gehen Sie dann bitte in jedem Fall zum Arzt!

Was können Sie tun, um einer Erkältung vorzubeugen oder aber wenn Sie doch eine bekommen?

Neben hygienischen Maßnahmen wie Hände waschen und/oder der Vermeidung von Hände schütteln, hat sich die Einnahme von Esberitox® mono mit dem Saft des Purpursonnenhutkrauts (Echinacea) als gute vorbeugende Maßnahme gezeigt. Der Sonnenhut hat eine direkte antivirale Wirkung und stimuliert zugleich das Immunsystem.

Wenn es Sie dann doch erwischt hat, hilft Esberitox® COMPACT mit der Pflanzenpower von Färberhülse, Sonnenhut und Lebensbaum aktiv dabei, Ihre Erkältungsymptome zu lindern und die Erkältungszeit um 2-3 Tage zu verkürzen.

Ich wünsche Ihnen ein starkes Immunsystem – und kommen Sie gut durch die Erkältungssaison!

Ihre Stefanie Möller-Peske

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Schniefnasenalarm: Erkältung oder Allergie?

Es ist Erkältungssaison, etwas Grün kann man hier und dort schon sehen, aber eigentlich ist es noch Winter…

Sie fühlen sich gerade

  • müde und schlapp
  • die Nase läuft und ab und zu niesen Sie
  • der Hals kratzt
  • hin und wieder müssen Sie husten?
Eine junge Frau mit Schnupfen ist sich nicht sicher ob Sie eine Erkältung oder eine Allergie hat.© Daria Photostock/ shutterstock

Je nach ihrer Wohnlage kann es bereits ab Anfang/Mitte Januar schwierig sein zu sagen, ob Sie eine Allergie plagt oder doch „nur“ eine Erkältung. Denn der Pollenflug von Hasel und Erle beginnt bereits im Januar, wenn auch noch nicht so intensiv und noch nicht in ganz Deutschland.

Die Anzeichen einer Allergie oder einer Erkältung können zum Verwechseln ähnlich sein. Für einen Behandlungsansatz – gerade bei der Allergie – ist eine Unterscheidung aber sehr wichtig, denn von einer Allergie sind Sie unter Umständen langfristig geplagt.

Hier ein paar Tipps zur Unterscheidung:

Symptome: Eine Erkältung kündigt sich i.d.R.  mit leichtem Halskratzen an, dann kommen weitere Symptome wie Schnupfen, Kopfweh etc. hinzu (es gibt den alten Spruch: 3 Tage kommt sie, 3 bleibt sie, 3 geht sie). Eine Allergie kommt wie „aus dem Nichts“ und zeigt von Anfang an stärkere, meist gleichbleibende Symptome.

Dauer: Eine Erkältung ist in der Regel nach 1-2 Wochen ausgestanden, eine Allergie bleibt leider länger und kommt im nächsten Jahr zurück.

Niesen: Bei einer Erkältung niesen Sie punktuell, bei der Allergie sind es regelrechte Niesattacken!

Nasensekret: Bei der Allergie ist das Sekret klar und flüssig, bei der Erkältung auch schon mal gelblich/grün.

Wetterwechsel: Allergiker freuen sich über Regenphasen, denn dann lassen ihre Symptome nach, eine Erkältung bleibt, egal wie das Wetter ist.

Juckreiz/Hauterscheinungen: Manche Allergiker leiden unter zusätzlichem Juckreiz (z.B. Augenjucken) oder aber unter Hauterscheinungen wie Quaddeln und Rötungen. Das ist bei einer Erkältung nicht der Fall.

Fieber: Eine Erkältung kann mit leichtem Fieber (37,5° C/38 ° C) einhergehen, bei einer Allergie leiden Sie nicht unter Fieber.

Wenn in Ihrer Familie gehäuft Allergien auftreten, dann ist das meist ein guter Hinweis darauf, dass es sich bei Ihren Niesattacken um eine Allergie handelt. Durch einen Allergietest beim Allergologen finden Sie schnell heraus, worauf Sie allergisch reagieren und was Sie ggf. dagegen tun können.

Unser Ratgeber bietet Ihnen eine Vielzahl an Ideen, Rezepten und Anregungen, wie Sie selbst zur Vorbeugung einer Erkältung aktiv werden können. Wenn es Sie erwischt hat, dann steht Ihnen die geballte Pflanzen-Power von Esberitox® COMPACT zur Seite, damit der grippale Infekt schnell und gut wieder überstanden ist.

Ich wünsche Ihnen gute Besserung!

Ihre Stefanie Möller-Peske

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Wer war eigentlich... Robert Koch?

Das renommierte Robert-Koch-Institut begegnet Ihnen sicher häufig, aber hätten Sie beim Namensgeber neben großen medizinischen Leistungen auch Skandale und Affären vermutet?

Hier sieht man Robert Koch der bewiesen das ein Bakterium Erkrankungen verursachen kann.© Mario Breda/shutterstock.com

Die Errungenschaften von Robert Koch sind unbestritten: Als hochbegabter Mediziner und Mikrobiologe hat er Hervorragendes geleistet. Wie bei vielen großen Köpfen gibt es aber auch bei ihm noch eine andere Seite …

Vom Landarzt zum Nobelpreisträger

Bei seinen verschiedenen beruflichen Stationen – unter anderem als Land- und Kreisarzt – verbringt Robert Koch seine Freizeit mit der bakteriologischen Forschung. Im Jahr 1876 gelingt es ihm, den Milzbranderreger zu kultivieren und beschreiben, was ihm 1880 eine Stelle beim Kaiserlichen Gesundheitsamt in Berlin einbringt. Im Jahr 1882 kommt der wissenschaftliche Durchbruch: Koch beweist als erster, dass ein Bakterium die Ursache für eine Erkrankung ist, und zwar für die seinerzeit weitverbreitete Tuberkulose. So etabliert er die Bakteriologie als Form der Krankheitsbestimmung – weg vom Patienten, hin zum experimentellen Definieren von Erregern im Labor. Für seine  Leistungen erhält er im Jahr 1905 den Nobelpreis.

Tuberkulin – erst Hype, dann Flop

Bevor ein Arzneimittel heute auf den Markt kommt, wird es in zahlreichen Studien umfangreich auf seine Unbedenklichkeit geprüft. Zur Zeit Robert Kochs war das noch anders: So proklamiert Koch im August 1890 die Entdeckung eines Heilmittels, welches das Wachstum der Tuberkulosebakterien aufhalten würde. Die bloße Ankündigung aus seinem Mund löst Begeisterungsstürme aus: Massen von Tuberkulosekranken pilgern nach Berlin und lassen sich behandeln. Jedoch ohne Erfolg, im Gegenteil. Tuberkulin war nicht nur wirkungslos, sondern verschlimmerte den Krankheitszustand oftmals. Nach einer vernichtenden Kritik des großen Pathologen Rudolf Virchow sieht sich Koch gezwungen, die Wirkungslosigkeit des Mittels anzuerkennen. Nach dem Tuberkulin-Skandal flieht Robert Koch nach Ägypten und hält sich seitdem nur selten in Deutschland auf.

Scheidung? Skandal!

Auch privat geht es bei Koch turbulent zu: Im Jahr seiner Promotion in Medizin 1866 gibt der 23-jährige Robert Koch überraschend seine Verlobung mit Emmy Fraatz bekannt, ein Jahr später wird geheiratet. Für die Zeit sehr ungewöhnlich ist die Scheidung von Emmy im Jahr 1890, die wohl auf seine Affäre zur erst 17-jährigen Kunststudentin Hedwig Freiberg zurückzuführen ist, die er dann drei Jahre später heiratet. Im Unterschied zur heimatverbundenen Emmy begleitet die junge Hedwig ihren Mann auf seinen abenteuerlichen Forschungs­reisen im Ausland.

Raten Sie mal, wo Koch bestattet wurde...
Im Sommer 1891 wird Robert Koch erster Direktor des „Königlich Preußischen Instituts für Infektionskrankheiten“, im heutigen Robert-Koch-Institut. Der Tuberkulin-Skandal kann seinen Ruhm nicht schmälern: Als große Berühmtheit stirbt Koch im Jahr 1910, sein Leichnam liegt noch heute im Mausoleum seines Berliner Instituts.

Zitat: "Wenn ein Arzt hinter des Sarg seines Patienten geht, so folgt manchmal tatsächlich die Ursache der Wirkung."

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Omas Tipps für starke Abwehrkräfte (Teil 1)

Die Nase läuft, der Kopf tut weh, der Hals kratzt – wer kennt sie nicht, die klassischen Symptome einer Erkältung?

Ältere Dame mit vielen Tipps Tricks bei Krankheiten lächelt in die Kamera.© De Visu/fotolia.com

Hausmittel können kleine Helfer bei allen möglichen Krankheiten, wie z.B. Erkältungen, sein.

Im Durchschnitt erwischt es einen Erwachsenen drei bis fünfmal pro Jahr. Einen 100-prozentigen Schutz gegen Infekte gibt es leider nicht, allerdings kann man schon mit einfachen Maßnahmen viel für seine Gesundheit tun. Das beste Mittel gegen Erkältungen tragen wir in uns: Unser Immunsystem. Dieses ausgeklügelte Abwehrsystem schützt unseren Körper vor ungebetenen Gästen, wie z. B. Krankheitserregern. Ist es geschwächt, haben es Viren leicht, sich in unseren Schleimhäuten einzunisten. Wer seine körpereigene Abwehr dagegen regelmäßig stärkt, beugt Infekten effektiv vor. Wie das am besten geht? Wir haben die 5 besten Tipps zur Stärkung der Abwehrkräfte für Sie zusammengestellt.

Der Weg ist das Ziel...und die Bewegung dabei!

Denn regelmäßige körperliche Bewegung stärkt das Immunsystem. Am besten eignen sich Sportarten, die im Freien stattfinden und in den Alltag integriert werden können: Wieso legen Sie die nächste kurze Strecke nicht einfach auf dem Rad oder zu Fuß zurück und lassen das Auto stehen? Natürlich darf auch gewalkt oder gejoggt werden.

Doch Vorsicht: Wer es mit dem Sportsgeist übertreibt, der schwächt dagegen eher seinen Körper. Zur Stärkung der Abwehr ist Hochleistungssport tabu, leichte Ausdauersportarten in Maßen sind dagegen sinnvoll.

Das Immunsystem auf sanfte Weise ankurbeln

Auch durch regelmäßiges Saunieren und Wechselduschen kann Infekten vorgebeugt werden. Der ständige Wechsel zwischen Wärme und Kälte sorgt dafür, dass die Abwehrkräfte auf sanfte Weise gestärkt werden: Durch die Temperaturreize wird der Körper besser durchblutet. Durch die gesteigerte Durchblutung stehen mehr Abwehrzellen zum Kampf gegen Erkältungsviren zur Verfügung.

Vorsicht: Wenn eine Erkältung bereits ausgebrochen ist, sollten Sie jedoch erst einmal auf Saunagänge bzw. Wechselduschen verzichten, denn in diesem Fall schwächen diese den Körper zusätzlich.

Im Schlaf den Körper von innen stärken

Während wir schlafen, regeneriert sich unser Körper und tankt wertvolle Energie. Energie, die auch unser Immunsystem nutzt, um Krankheitserreger abzuwehren. Ausreichend schlafen ist also in der Tat gesund!

Tipp: Schlafen Sie, wenn möglich, bei offenem Fenster.

Trinken, Trinken, Trinken

...und zwar mindestens zwei Liter am Tag. Wer ausreichend trinkt, unterstützt damit wichtige Immun- und Stoffwechselprozesse des Körpers. Zu empfehlen sind vor allem Wasser, Saftschorlen im Verhältnis 3:1 sowie ungesüßter Tee. Durch die Flüssigkeit werden die Schleimhäute im Nasen-Rachen-Raum feucht gehalten, Erreger haben es so schwerer sich dort einzunisten.

Hände waschen nicht vergessen

Mit den Händen „sammeln“ wir den ganzen Tag Krankheitserreger: Egal ob beim Händedruck, auf der Tastatur oder an Geldmünzen – Bakterien und Viren können überall lauern. Häufig gelangen die Keime dann über die Hände in die Atemwege und lösen eine Erkältung aus. Um unseren Körper davor zu schützen, sollten wir uns regelmäßig die Hände waschen.

Tipp: Um die Erreger zuverlässig abzutöten, sollten sie immer Seife benutzen und die Hände mindestens 20 Sekunden lang mit warmem Wasser waschen.

Erkältungsknigge? 10 Tipps wie Sie Erkältungsfrei durch die Saison kommen!

 

Aber auch ein Echinacea Monopräparat kann das Immunsystem stärken, wie z.B. Esberitox mono Tropfen.

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Die Tabletten schmecken angenehm frisch nach Zitrone und können auch gekaut werden – das erleichtert Kindern die Einnahme. Kinder zwischen 4 und 6 Jahren nehmen 3x täglich 1 – 2 Tabletten. Bei Kindern von 7 bis 11 Jahren sind 3x täglich 2 bis 3 Tabletten die ge­eignete Dosis. Bei Jugendlichen und Erwachsenen ist es sinnvoll, 3x auf 4 bis 6 Tabletten zurück­zugreifen.

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[1] Henneicke-von Zepelin, H.-H., et al., Current Medical Research and Opinion, Vol.15 (1999): 214 – 227.

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